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DAS UNGELEBTE LEBEN
Manchmal ist es nicht das Leben, das wir haben, das uns traurig macht. Sondern das Leben, von dem wir längst wissen, dass wir es eigentlich leben möchten – und das wir trotzdem immer wieder auf später verschieben.
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Körper
Wir verbringen so viel Zeit damit, unseren Körper verändern zu wollen. Dabei vergessen wir manchmal, was er längst für uns getan hat: Er hat uns durch jeden einzelnen Tag unseres Lebens getragen.
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SEHNSUCHT
Manche Sehnsüchte werden leiser, aber sie verschwinden nicht. Vielleicht, weil sie uns nicht zeigen, was uns fehlt – sondern uns daran erinnern, wohin etwas in uns schon lange will.
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VERSCHWINDEN
Manchmal verschwinden wir nicht aus unserem Leben. Wir funktionieren weiter, lieben, kümmern uns, machen alles richtig. Und merken erst viel später, dass irgendwo unterwegs etwas von uns leiser geworden ist.
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ROLLEN
Zwischen all den Rollen, in denen wir funktionieren, wird manchmal etwas leiser: wir selbst. Eine Einladung, für einen Moment zu fragen, wer du bist, wenn du niemand sein musst.