
Wer bist du, wenn du niemand sein musst?
Vielleicht konntest du diese Frage sofort beantworten.
Vielleicht auch überhaupt nicht.
Wir verbringen so viel Zeit damit, jemand zu sein.
Mama. Partnerin. Tochter. Freundin. Kollegin. Die Vernünftige. Die Starke. Die, die funktioniert.
Und irgendwann stellt sich eine andere Frage:
Wo bist eigentlich du geblieben?
Nimm dir zehn Minuten.
Nicht, um etwas zu lösen.
Nicht, um eine bessere Version von dir zu werden.
Sondern nur, um dich für einen Moment wieder zu hören.
Stell dir vor, für einen Moment erwartet niemand etwas von dir.
Was würdest du tun?
Wo wärst du?
Wie würdest du dich anziehen?
Mit wem würdest du deine Zeit verbringen?
Was würdest du nicht mehr tun?
Worauf hättest du plötzlich wieder Lust?
Schreib nicht auf, was vernünftig wäre.
Schreib auf, was kommt.
Vielleicht war da gerade etwas, das du lange nicht gehört hast.
Eine Sehnsucht. Ein Gedanke. Eine Erinnerung. Oder nur ein leises Gefühl.
Du musst heute noch nicht wissen, was du damit machst.
Aber vielleicht möchtest du noch ein Stück weitergehen.
Wenn du möchtest, begleite ich dich ein Stück mit kleinen Impulsen – zurück zu dem, was von dir übrig bleibt, wenn für einen Moment alles andere leiser wird.

Ich bin Lisa. Und das hier beginnt nicht mit einem fertigen Plan.
Ich weiß noch nicht genau, wohin mich dieser Weg führt.
Aber ich weiß ziemlich genau, wo ich nicht mehr hinwill.
Lange bestand mein Leben vor allem aus Funktionieren. Aus Arbeit, Verantwortung, Erwartungen und all den Rollen, die man irgendwann übernimmt, ohne zu merken, wie weit man sich dabei manchmal von sich selbst entfernt.
Und irgendwann wurde die Frage lauter:
Was bleibt von mir, wenn all das andere einmal leiser wird?
Vielleicht beginnt genau hier etwas.
Ich habe diese Seite nicht angefangen, weil ich die Antworten habe.
Eher im Gegenteil.
Ich bin selbst gerade mittendrin. Im Loslassen. Im Neuordnen. Im Herausfinden, was eigentlich zu mir gehört – und was ich vielleicht viel zu lange getragen habe, weil ich dachte, ich müsste.
Ich weiß nicht, wo SOLANGE DU BIST. einmal hinführt. Und genau das möchte ich mir diesmal nicht kaputtplanen.
Ich weiß nur, dass da etwas in mir immer lauter geworden ist: die Sehnsucht nach einem Leben, das sich wieder nach mir anfühlt. Nach mehr Natur. Mehr Tieren. Mehr Draußensein. Mehr echten Begegnungen. Mehr Zeit. Mehr Freiheit. Und weniger von diesem ewigen Müssen.
Vielleicht wird daraus irgendwann ein Ort.
Vielleicht ein Hof.
Vielleicht werden hier Menschen zusammenkommen.
Vielleicht entstehen Karten, Texte, kleine Dinge, die jemanden im richtigen Moment erreichen. Vielleicht Naturerlebnisse, Workshops oder Retreats.
Ich weiß es noch nicht.
Aber ich möchte herausfinden, was passiert, wenn ich dieser Sehnsucht diesmal wirklich folge.
Und wenn du möchtest, kannst du von Anfang an dabei sein.

Warum ein Reh?
Ich weiß nicht genau, wann Rehe für mich aufgehört haben, einfach nur Tiere zu sein.
Vielleicht war es in einem dieser frühen Morgen, irgendwo zwischen nassem Gras, Müdigkeit und diesem unglaublichen Gefühl, ein winziges Leben in den Händen zu halten.
Ich bin damals losgegangen, um Rehkitze zu retten.
Und heute denke ich manchmal, dass sie auch etwas in mir gerettet haben.
Denn dort draußen war plötzlich alles still.
Niemand brauchte etwas von mir.
Ich musste nichts leisten.
Nichts erklären.
Nichts richtig machen.
Ich durfte einfach da sein.
Mit dreckigen Schuhen. Mit zerzausten Haaren. Mit klopfendem Herzen. Mitten im hohen Gras.
Und mit einem kleinen, wilden Wesen in meinen Armen, das keine Ahnung davon hatte, wer ich im restlichen Leben eigentlich sein sollte.
Vielleicht habe ich genau dort wieder angefangen, mich selbst zu spüren.
Ich liebe Rehe für ihre Sanftheit. Für ihre Wachsamkeit. Für dieses feine Gespür für ihre Umgebung. Dafür, dass sie so verletzlich wirken und gleichzeitig etwas unglaublich Wildes in sich tragen.
Und vielleicht berühren sie mich deshalb so sehr.
Weil ich lange geglaubt habe, stark sein bedeutet, immer weiterzumachen.
Heute glaube ich, dass Stärke manchmal etwas ganz anderes ist.
Zu spüren, wenn etwas nicht mehr zu dir gehört.
Leiser zu werden, obwohl die Welt laut ist.
Deiner Sehnsucht zu vertrauen, obwohl du noch nicht weißt, wohin sie dich führt.
Und dich nicht länger dafür zu entschuldigen, dass dein Herz vielleicht ein anderes Leben möchte.
Ich weiß noch nicht, wohin meines mich führen wird.
Aber ich möchte ihm diesmal folgen.
Vielleicht ist SOLANGE DU BIST. genau das:
kein fertiges Ziel.
Sondern die Erinnerung daran, dass dieses eine wilde, zarte, verrückte Leben nicht irgendwann beginnt.
Es ist längst da.
Und solange du bist, darfst du immer wieder herausfinden, wer du eigentlich bist. 🤎
Vielleicht suchst du das auch.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch.
Dass dein Leben eigentlich voll ist – und sich trotzdem irgendwo etwas leer anfühlt.
Dass du funktionierst, dich kümmerst, Entscheidungen triffst, weitermachst. Und dass du dabei manchmal gar nicht mehr weißt, wann du das letzte Mal etwas nur deshalb getan hast, weil dein Herz danach gerufen hat.
Vielleicht gibt es auch in dir dieses leise Ziehen.
Nach mehr Natur.
Mehr Freiheit.
Mehr Nähe.
Mehr Echtheit.
Mehr von diesem Gefühl, wirklich da zu sein.
Und vielleicht kannst du noch gar nicht sagen, was genau sich verändern soll.
Musst du auch nicht.
Vielleicht reicht es für heute, dieses leise Gefühl nicht wieder wegzuschieben.
Vielleicht darfst du ihm einfach einmal zuhören.

Ein Ort für das, was in dir leise geworden ist.
Ich möchte hier keinen Ort bauen, an dem dir jemand erklärt, wie du dein Leben richtig leben sollst.
Ich möchte einen Ort schaffen, an dem du dich erinnerst.
An das, was du liebst.
An das, wonach du dich sehnst.
An die Dinge, die dich berühren.
An das Wilde in dir.
Und vielleicht auch an die Version von dir, die irgendwann ein bisschen zu leise geworden ist.
Hier wird es Worte geben, die bleiben dürfen.
Gedanken aus meinem eigenen Leben.
Geschichten über Neuanfänge, Zweifel, Mut und dieses verdammte Funktionieren.
Es wird um Natur gehen. Um Tiere. Um diese besonderen Momente, in denen die Welt plötzlich still genug wird, dass man sich selbst wieder hören kann.
Vielleicht entstehen daraus Karten, kleine Begleiter oder Dinge, die du genau dann findest, wenn du sie brauchst.
Vielleicht werden wir irgendwann gemeinsam draußen sitzen.
Im Wald. Auf einer Wiese. An einem Feuer.
Vielleicht gibt es Workshops, Begegnungen oder kleine Auszeiten.
Ich weiß noch nicht, was aus all dem wird.
Und zum ersten Mal in meinem Leben finde ich genau das wunderschön.
Denn vielleicht müssen wir nicht immer schon wissen, wohin wir gehen.
Vielleicht reicht es manchmal, zu merken, dass wir wieder losgehen wollen. 🤎
Vielleicht möchtest du ein Stück mitkommen.
Vielleicht brauchst du gerade keine Antwort. Vielleicht nur einen kleinen Anfang.
Vielleicht ist das für heute genug.
Wenn du möchtest, bleib noch ein bisschen.
Lies mit. Komm wieder. Oder geh die nächsten sieben Tage ein kleines Stück mit mir.
Du musst noch nicht wissen, wohin. 🤎